Rettungshunde

 

 

Seit 1997 mache ich  Rettungshundearbeit im DRK. Angefangen habe ich mit meinem Luis als er gerade ein halbes Jahr alt war.

Luis war einsatzfähig geprüft in der Fläche.

Was macht ein Rettungshund ?

Er wird eingesetzt bei der Suche nach vermissten Personen, wenn noch die Hoffnung besteht, das die Person lebend gefunden werden kann. Oft sind es Senioren oder Kinder die nicht mehr nach Hause zurückgekehrt sind.

Der Rettungshund arbeitet als Hochwindsucher frei in der Fläche, oder auf den Trümmern. Dort wird er von seinem Hundeführer durch rufen und/oder Handzeichen geleitet, das Gelände abzusuchen.

Ein Rettungshund kann in den Sparten "Fläche", "Trümmer", "Wasser" oder "Lawine" ausgebildet werden.

Wir arbeiten hauptsächlich in der Fläche und manchmal in den Trümmern.

Der Hund wird im Gehorsam ausgebildet.

Die Arbeit auf den Geräten wird geübt, da sie in der Trümmerprüfung abgefragt wird. Hier lernt der Hund eine waagerechte und eine senkrechte Leiter zu überqueren, einen Tunnel zu durchlaufen, auf der etwas schwingenden Fassbrücke zu gehen und eine Wippe locker zu überqueren.

In der Hauptprüfung muss der Hundeführer einen Fachfragentest mit 30 Fragen beantworten. Die Fragen kommen aus den Bereichen: Kynologie, Erste - Hilfe am Hund, Sanität, Karte - und Kompasskunde und Trümmerkunde.

Eine Anzeigeübung möchte der Prüfer dann vom Hund sehen. Dazu wird eine Person sichtbar für den Hund 30m frei abgelegt. Der Hund wird nun vom Hundeführer mit Kommando zum Opfer geschickt und er muss dort sauber diese Person verweisen.

Hat der Hund dann die Unterordnung bestanden geht es raus in den Wald. Dort müssen die Prüflinge ein Gelände von 30.000 qm absuchen. Es sind zwei Personen versteckt die der Hund innerhalb von 20 Minuten finden und anzeigen muss. Erst dann gilt die Prüfung als bestanden. - Bis zum nächsten Jahr. Da muss sich das Team wieder den strengen Augen der Prüfer stellen.